MALIMO family: LUISE

Nachdem wir im Oktober wieder mit Luise ein Fotoshooting gemacht haben, dachten wir, es ist höchste Zeit, sie euch etwas besser vorzustellen. Luise (@rhabarbarspiderman) ist Model, frisch gebackene Abiturientin, Kunstgeschichte-Studentin und ambitionierte Malerin. Mit ihr zu shooten, macht immer wahnsinnig Spaß, weil sie mit viel Elan und Komik dabei ist.

Was willst du mal werden, wenn du – noch – größer bist? 
Zuallererst will ich natürlich noch körperlich ein bisschen größer werden, das wäre cool. Aber eigentlich will ich Künstlerin werden – am besten in einem Landhaus in der Toskana leben, einen Strohhut tragen und unter meinem Feigenbaum sitzen und malen – das ist der große Traum.

Was machst du gerne, ohne dass es dir etwas bringt?
Definitiv an erster Stelle steht: Aus dem Fenster gucken und Musik hören, warten und Musik hören, Leute beobachten und Musik hören… Das ist so ziemlich meine Lieblingsaktivität, weil ich immer ein bisschen tagträumen kann. An stressigen Tagen beruhigt mich das sehr oft. Auch wenn ich grade nicht wirklich aus dem Fenster oder Ähnliches starren kann, dann ist Musik in jedem Fall immer mein erster Anlaufpunkt – ob selber Musik machen oder sie hören.

Was bedeutet dir Nachhaltigkeit? 
Ich würde sagen, dass ich mich schon unheimlich anstrenge. Ich wurde sogar zum Öko-Menschen meines Jahrgangs gewählt! Ich bin Veganerin, kaufe beinahe ausschließlich Second Hand (so um die 90%), kaufe so wenig in Plastik verpackte Dinge wie nur möglich… Außerdem versuche ich so wenig wie möglich zu fliegen, was meistens nur an meiner Arbeit scheitert, da habe ich oft keine andere Wahl.

Was bedeutet dir Berlin? 
Berlin bereichert mein Leben durch den permanenten Einfluss von verschiedensten Eindrücken und Stimulation meiner Sinne. Dadurch, dass ich hier aufgewachsen bin, ist es für mich wahrscheinlich nicht mehr so aufregend wie für viele, aber ein Abenteuer gibt es trotzdem fast jede Nacht. Fast alle meine Freunde wohnen hier und ohne die geht sowieso gar nix. Zudem kommt natürlich noch, dass ich hier unglaublich gut Arbeit finden kann und es eigentlich immer was zu tun gibt.

Was machst du an stressigen Tagen?
Ich versuche immer für mich selbst zu kochen und den Vorgang des Schnippelns und Kochens als kleinen Verbindungspunkt mit mir selbst wahrzunehmen – und dann halt eine gute Mahlzeit mit mir selbst zu essen, das ist eigentlich immer beruhigend für mich.

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