STREETSTYLE INDIA GOES INTERNATIONAL

webimg_2183 webimg_2179Die ersten Samples

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Ajeet, Freund von Bunty

web_dsc1343Hier sind wir am Stoffe auswählen. Diese sind Reste aus Textilbetrieben aus ganz Indien. Daraus werden unsere Jacken gemacht.

web_dsc1358webimg_2310Zu besuch in Bunty’s Schneiderei.

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BUNT – das Wort was Indien, sowie den indischen Style wohl am besten beschreibt. Colours everywhere. Ein starker Kontrast zu unseren eher in schwarz und grau getunkten Großstadt-Straßen. Hier kriegen wir das Gefühl, dass Menschen auch bei uns zuhause definitiv mehr Mut zur Farbe haben sollten. Das würde den Alltag wirklich versüßen.

Wir sind jetzt auf jeden Fall im Farbfieber und passend bunt unterwegs. Da passt es wie die Faust auf’s Auge, dass unsere Seiden-Hoodies von einem ehrenwerten Mann Namens Bunty hergestellt werden (das ist tatsächlich kein schlechter Papi-Witz). Er hat seine eigene Werkstatt, und seine Freunde helfen ihm die Jacken zu produzieren. Die Jacken werden aus geupcycleten indischen Stoffen (30-70% Seide) nach unseren Entwürfen hergestellt. Jede ist ein Unikat. Aus einem Stoff kann genau eine Jacke gemacht werden. Jedes Muster ist einzigartig. Das macht die Jacken um so geiler.Wir können es kaum erwarten, bis die im Shop sind. Seid ihr genauso umgehauen wie wir, von ihrer puren Schönheit? Wir freuen uns über Feedback, was denkt ihr von den Jacken?

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NEW LEVEL OF HOSPITALITY – SMALL INDIANS HAVE THE BIGGEST HEARTS

4_dsc1238little jewelry workshop

3_dsc1230and lots of sweet chai- that’s how it’s got to be

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Indien. Romantisch verwinkelte Strassen, lächelnde Gesichter und ein leichter Hauch von Kuhscheisse in der Luft.

Nach dem unendlichen Durchstöbern zahlloser Shops, die ausnahmslos alle, wie Shopping-TV den selben Ramsch auf Dauerschleife anbieten, waren wir kurz davor, für den Tag Schluss zu machen. Doch dann fingen unsere Augen an zu funkeln. Was wir im letzten Shop des Tages fanden, war der Jackpot!

Wunderschöner Macrame Schmuck. Ohne ein Wort zu wechseln, war beschlossen, dass wir hier erstmal nicht so schnell wieder rausgehen.

Wir kamen auch recht schnell mit Prem, dem Ladenbesitzer, ins Quatschen und es Ergab sich ein supernettes, persönliches Gespräch, über Gott und die Welt. Dabei sippten wir eine Menge süßen Chai, so viel dass wir am Ende komplett koffeingeschockt zurück ins Hotel sind. Viel Chai bedeutet gute Unterhaltung.

Der Macrame Schmuck wird von seiner Familie, und den Frauen in allen umliegenden Dörfern zu Hause hergestellt. Die meisten Frauen in Indien sind Hausfrauen und es ist leider noch sehr unüblich, für Frauen, zu arbeiten. Durch Prem haben sie eine bedeutende Möglichkeit, was für sich und die Familie dazu zu verdienen – ohne ihr Haus zu verlassen. Wenn das Essen gekocht ist, wird Fernsehen geguckt und dabei Macrame gemacht.

Prem beschäftigt mittlerweile 40 Leute, und trägt einen richtig fetten Beitrag zur Unterstützung der Community bei. Wir haben ein paar Familien besucht und sind begeistert.

img_2281spontanious henna session by his doughter at his place

img_2287of course they insisted in taking a picture

Zum Abschied wurden wir von Prem zum Essen nach Hause eingeladen.
Er stellte uns seine ganze Großfamilie, inklusive 90 Jähriger Ur-Oma, Schwestern, Cousinen, Papagei und Hund, vor.
Seine Frau tischte uns tonnenweise erstklassiges indisches Essen auf. Es gab Chai, Beedies (indische Blatt-Zigaretten), Bier, welches er extra für uns besorgt hatte (in Teilen von Indien ist Alkohol gesetzlich verboten) und Bob Marley Platten. Prem ist fit und eine sehr weise, offene und grosszügige Person.

Die top 3 unglaublichen Dinge, die wir gelernt haben:

1. In Indien, wenn geheiratet wird, ist es verpflichtende Tradition, dass die Eltern der Braut den Eltern des Bräutigams

Geschenke im Wert von 1 Million Rupee machen. (Das sind über 13,000 Euro!). Darum mögen die Leute es dort nicht, wenn sie ein Mädchen bekommen. Das ändert sich zum Glück gerade und Prems Familie ist eine der Ersten Familien, die das ganze einfach ignoriert.

2. Er ist mit seiner Frau seit über 30 Jahren zusammen, aber wie den meisten aus dieser Generation hat er noch nicht einmal mit seiner Frau zusammen gegessen. Nie!

3. Nachdem er vor zwei Jahren einen Schlaganfall hatte, war er halbseitig gelähmt und sass im Rollstuhl. Die Ärzte

sagten ihm, er könnte seine Hand nie wieder benutzen, geschweige denn, laufen. Er fuhr dann zu einem mystischen Tempel in Nordindien, wo Menschen hingehen, die einen Schlaganfall hatten. Er betete für 3 Tage und rieb sich mit heiliger Asche ein, die er auch ass. Am dritten Tag hielt er seine Hand in die Hitze des heiligen Feuers und plötzlich fingen seine Finger an sich zu bewegen. Er hat die Kontrolle über seinen Körper wieder erlangt und ist nun komplett geheilt !

Nach einem langen Abend sind wir gluecklich, vollgestopft, leicht angetüdelt, und von der indischen Gastfreundschaft verzaubert nach Hause getrudelt.

 

India. Romantically crooked alleys, smiling faces and a faint scent of cow shit was in the air.

After sifting through an infinite amount of shops, which all offered an unhealthy mix of useless shopping-TV-like garbage, we were just about to call it a day. Then, suddenly our eyes began to sparkle. What we found in the last shop of the day, was a true jackpot! Macrame jewellery which was an absolute dream. Without exchanging words we knew, we would stay here for a very long time.

After a few minutes we started chatting with Prem, the shop owner and we had a super friendly, personal conversation, about everything in the world, except jewellery.

We sipped lots of sweet chai, so much that we ended up being completely coffeinized on our way back to the hotel. Lots of chai means lots of good conversations.

His macrame jewellery is made by his family and women from villages of the area. Most women in india are house wives and unfortunately it is still very unusual for women, especially in rural areas to have a job. Prem gives them a significant opportunity to earn some money for themselves and their families – and that without leaving their house. When food is ready, they put on the TV and make some macrame.

Prem employs more than 40 people, and makes a huge contribution to supporting the local community that way. We have visited a few families and are really amazed.

Before leaving we were invited for dinner at Prem’s house. We were introduced to his whole big family, including the 90-year old grand mother (who had a beard!), sisters, cousins, their parrot and their dog. His wife served tons of supreme Indian food, which was accompanied by lots of chai, beedies (indian leaf cigarettes), beer which he organized just for us (in parts of india alcohol is forbidden by law) and even bob marley vinyls. Prem is a fit, truly wise, open-minded and generous person.

The top 3 incredible things we learned:

1. In India when a couple becomes married, it is tradition for the women’s parents to give the men’s parents gifts worth around 1 million rupees (that’s more than 13,000 Euro!!). That’s why people don’t like having girls in india. Prems family is one of the first one’s who don’t follow that crazy regime.

2. He is married to his wife for over thirty years but, like most Indian couples of that generation, he has never eaten in the same room together with his wife… ever!

3. After having a stroke two years ago and being in a wheelchair, unable to move half his body all doctors told himhe would never be able to walk or use his left hand anymore. He went to a mystical temple in north india where people go if they have a stroke. He prayed for 3 days and covered himself with ash of a holy fire, which he also ate. The third day he held his hand into the heat of the fire and suddenly his fingers started moving, he eventually regained control and is now completely healed!

After exchanging countless stories in the end we went home with a big tipsy grin and a stomach stuffed with good food, being totally stunned by the awesomeness of Indian hospitality.

Soon we will show you more pictures. Stay tuned!

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CHALO – WELCOME TO INDIA

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Nach stundenlangem Gerede und Pläne schmieden, stand das Grundkonzept fest. To-Do Listen wurden aufgefüllt und viele würzige Chais wurden bei der ganzen Aktion hintergekippt.

Was als erstes ansteht, steht fest: Produkte finden

Wir sind momentan im Norden Indiens. Der perfekte Ort, um auf die Idee zu kommen, ein Modelabel zu starten. Das Angebot an Textilien, Schmuck und Klamotten ist unvorstellbar. Die Gegend ist übersäht von verschieden großen Shops – von kleinen Holzbuden und Strassenständen, bis zu großen Fabriken und Warehouses. Viele verkaufen das gleiche, viele verkaufen Spezialsachen. Von den standard Hippiehosen bis zu seltenen Kaschmirschals, von bunten Plastikarmreifen bis zu dicken Goldringen mit Edelsteinen. Es gibt tausende Anbieter. Überall.

Die Schwierigkeit liegt nicht darin, Angebote zu finden, sondern darin in diesem unvorstellbar großen Haufen an Chaos, die wenigen Prachtstücke herauszusuchen, die unseren Anforderungen entsprechen.

Erste Eindrücke einer Indischen Stadt: Dreckige Strassen, voll mit Kühen, Hunden, Hühnern, Affen, Schweinen, brennenden Plastikmüllhaufen und Indern. Millionen Inder, die spucken, die singen, die dich anlachen, die dich böse anstarren, dich anquatschen, dich anlügen, dir hinterherlaufen, die dich fotografieren wollen, die dir Müll verkaufen wollen, die Scooter fahren, die Auto oder Tuktuk fahren, die Holzwägen schieben, die pinkeln, die betteln.

Chaotischster, aber gut funktionierender Verkehr! Lärm, Staub, Dreck, Müll.
All die Eindrücke hauen einen um.

Du bist darauf angewiesen dich herumzufragen. Die meisten sprechen Englisch, das ist kein Problem. Das Problem liegt darin, dass Inder niemals zugeben wollen, wenn sie etwas nicht wissen. Die Folge ist, dass jeder einfach irgendetwas sagt. Das heisst wenn du z.B. ins Stadtzentrum möchtest, sagen dir zwei: geh nach rechts, drei andere sagen links und noch ein paar andere sagen du sollst in die Richtung gehen aus der du kommst.

Es ist eine Herausforderung! – Die wir angenommen haben. Drückt uns die Daumen und wünscht uns gute Nerven!

 

After hours of talking and planning we had a concept. To-Do Lists were filled and countless spicy chai teas were consumed.

First things first: Find products.

Right now we are in north india. The perfect place to get the crazy idea of starting a fashion brand. The supply of textiles, jewellery and clothing is just out of this world. The area is stuffed with stores and factories of different sizes – from small wooden huts and street stalls to huge warehouses. Most sell exactly the same and a few sell special things.

From those standard hippie pants to rare kashmir scarfs, from colourful plastic bracelets to fat gold rings with even fatter gemstones, you will find everything. There are tons of offers. Everywhere.

The difficult thing is not to find offers but to spot the tiny tiny amount of things that fit your taste in the gigantic pile of junk and Indian plastic madness.

First impressions in an average indian city: Dirty roads, full of cows, dogs, chickens, monkeys, pigs, burning plastic waste and a limitless army of Indians. Millions of Indians, who are spitting, singing, grinning at you like at cute child or staring at you like a creepy mad-creep, Indians who are lying to you, following you, asking for a group foto (or 10), Indians who are trying to sell you crap, driving scooter or tuktuk, pushing wooden carts, peeing, begging…

Chaotic, but working traffic.
Noise, dust, dirt, trash.
All these impressions enchant you, but depending on the dosage they knock you out as well.

You are on your own. Most people speak English, that is no problem. The problem is, that Indians never ever want to admit, if they don’t know something. Their logical consequence is to just say anything. For example, if you want to find the city centre, two people will tell you: turn right, three others will say turn left and a few others will tell you to turn around and go back where you came from.

It is a challenge! – which we accepted. Keep your fingers crossed and wish us strong nerves!

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MUCHO GUSTO

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Hier, der Hintergrund der ganzen Story:

Ende 2014 verließen wir das kalte Deutschland, um die Welt zu entdecken, und uns darüber klar zu werden, was wir mit unserem Leben anfangen möchten.

Wir starteten in Thailand, und von dort aus nach Australien, wo wir uns einen Bus kauften, mit dem wir den Kontinent halb umrundet sind. 5 Monate von unserer Zeit in Australien verbrachten wir damit, zu arbeiten. Während dieser Zeit haben wir gelernt, wie wichtig uns unsere Freiheit im Leben ist.
Der Kontrast zwischen zeitlosen Roadtrips in unendlich weiter Natur, und 50-60 Stunden Arbeitswochen mit gestressten Kollegen. Das Gefühl von unendlicher Freiheit, und von gezwungener, aussichtsloser Einengung.

Uns wurde immer klarer, dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen müssen, um für immer frei und unabhängig zu sein.
Während unserer Zeit in Australien nahmen wir uns eine einmonatige Auszeit in Bali. Reisen im Reisen, was uns unglaubliche Inspiration schenkte. Bali öffnete uns die Augen gegenüber all den endlosen Möglichkeiten, die man hat sein Leben zu gestalten. Dieser Monat war ein absoluter Aktivitäts-, Kreativitäts- und Lebensfreude-Boost.

Mit Erleichterung, riesiger Vorfreude, Motivation und mit einem dicken Haufen hart erarbeiteten und gesparten Moneten im Gepäck, sind wir nach einem Jahr Australien dann los nach Indien.
In Indien wussten wir dann ganz klar, wir wollen etwas eigenes aufbauen. Für uns stand seit Bali fest, dass wir unser Geld nicht ausgegeben, sondern in unsere Zukunft und in eine bessere Welt investieren wollen.

Aus unserer persönlichen Entwicklung, aus der Motivation und Inspiration, die wir durch das Reisen erfahren haben, ist MALIMO entstanden. Jetzt wissen wir, was wir mit unserer Zukunft anstellen wollen.

 

this is how everything started:

At the End of 2014 we left freezing Germany, off to explore the world and to find out what we wanted to do with our lives.

Our journey started in Thailand. From there we went to Australia, where we bought a cozy, little camper-van in which we toured through the vast continent. Almost half of the time we spent in Australia we were working at the West coast. In that time we learned how precious freedom and independence is to us.
The contrast between timeless road trips in boundless nature, and 50- to 60-hour-workweeks, full of stressed workmates, was massive.

The feeling of pressure and restriction versus the feeling of never ending freedom.

Every day it became more clear to us, if we wanted to stay as free and independent in the long run, we would have to pull the strings ourselves.
During our year in Australia, we spent one month in Bali, where we had a very inspiring time. We started to see tons of opportunities to make our lifes work the way we want. That month absolutely boosted our levels of creativity and activity, as well as our joy in life.

With our bank accounts being refilled, we left Australia for India, full of relief, excitement and motivation.
At this time we definitely knew that we wanted to build our own business. Since Bali it was clear to us, that we didn’t want to spend the money we worked so hard for, but to invest it in our future.

MALIMO was created out of our personal development, and out of the motivation and inspiration we gained from traveling.
Now we know, what to do with our future.

ONCE UPON A TIME – WIE ALLES BEGANN

 

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Indien, Januar 2016. Zwei Leute. Eine Idee. Ihre Mission: ein Modebusiness aufbauen. Erfahrung: 0. Motivation: 100%.

Anfang dieses Jahres war der Moment wo alles begann. Wir hatten die Idee, ein kleines Modelabel aufzubauen. Einzigartige, gemütliche und doch gut kombinierbare und besondere Mode. Teile bei denen dich jeder fragt: ‘Oah , wo hast’n du das gekauft?’ Nicht von der Stange und trotzdem bezahlbar. Aus der Idee wurde eine Mission.
In diesen schöpferischen und weltbedeutenden Minuten wurde MALIMO geboren.

In den nächsten Wochen werdet ihr hier miterleben können, was uns auf unserem Weg, von einer Vision zu einem erfolgreichen Onlineshop geschieht. Seht, wie wir arbeiten und scheitern, kämpfen und gewinnen, und lernen und wachsen.

Malimo wird groß. Sei dabei. Mache mit. Und erlebe hautnah, wie Malimo wächst.
Für jeden, der von Anfang an dabei ist, mitfiebert und Daumen drückt, gibt es nach unseren ersten 500 verkauften Artikeln eine dicke Belohnung. Wer uns Vertrauen und support schenkt, kriegt ganz viel Liebe zurück.

Werde Teil unserer Reise

Für mehr Bilder, schaut bei unserem Instagram vorbei.

 

India, January 2016. Two individuals. One big Idea. Their mission: to build a fashion label. Experiences: 0. Motivation: 100%.

In the early days of 2016 our Idea of building a fashion business was born. That was when it all started. Minimalistic, basic, functional, comfy and yet extraordinary and special fashion. Pieces where nobody can resist asking “Oh, where did you buy that?”

The idea grew. Now it is our mission. – In this considerable, meaningful days MALIMO was born.

In the next few weeks, you can witness our development from a vision to a successful fashion brand. See what happens on our journey. See how we work and stumble, fight and win, and learn and grow.

Malimo will be big. Be a part. Join us and our story. Experience how Malimo is growing.

Everyone who is accompanying us from the beginning on, who is crossing his/her fingers for us, and who is sweating with us, will be rewarded. You will get a decent surprise after the first 500 sold pieces.
Everyone who believes in us and who supports us will get lots of love in return.

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