HALLO UNIKATERIE BERLIN

Unsere Jacken gibt es jetzt zum anprobieren und anfassen in der Unikaterie Berlin. Schaut gerne mal vorbei. Der Laden ist in der Kollwitzstraße 52 in Prenzlauer Berg, Kollwitzkiez. Gleich nebenan ist übrigens Lucky Leek, ein super feines veganes Restaurant von Josita Hartano. Pricy, aber unglaublich lecker. Da lohnt es sich drauf zu sparen oder mal mit Papa und seinen Spendierhosen vorbeizuschauen.

 

WIE EINE FASHION REVOLUTION GESTARTET WIRD…

Jedes Jahr lockt die Fashion Week Stars und Models in wallenden Roben und teuren High-Heels, Taschen und anderen Accessoires auf den roten Teppich – ein weiteres Jahr, in dem sie in die Kamera lachen, während sie Kleidung tragen, die auf Kosten unterbezahlter, ausgebeuteter Frauen, Kinder oder Männer hergestellt wurde.

Diese Woche ist das anders – die Fashion Revolution Week erinnert an das, was sonst keiner sieht. Ausschlag war der Einsturz des Gebäudes Rana Plaza in Bangladesch. Über 1.000 Menschen wurden getötet und über 2.500 verletzt, während sie unter ausbeuterischen Bedingungen günstige Fast Fashion fertigten. Genau auf diese unhaltbaren Umstände in der Modeindustrie will die Fashion Revolution Week aufmerksam machen. Sie macht uns stark das Ruder in die Hand zu nehmen – an die großen Marken zu appellieren unsere Entscheidunge in Bezug auf Mode zu reflektieren – im Endeffekt zum guten für die Menschen, die in der Produktion arbeiten. Wir haben es in der Hand.

Kurz bevor die Woche am Samstag in Berlin (natürlich auch in anderen Städten) mit einer großen Abschlussveranstaltung endet, wollen wir mit euch das Video der Eröffnungsveranstaltung teilen. Sie gibt einen guten Einblick, wie sich die Industrie ändern kann und es schon getan hat, beispielsweise mit der fairen Marke Armedangels.

Hier sieht man, dass Eco- und Fair-Fashion in Sachen Design und Preis längst nicht mehr hinter der Fast-Fashion zurück ist.

„Money Fashion Power“ ist dieses Jahr das Thema der Fashion Revolution Week. Deshalb macht euch stark, tut was und übernehmt Verantwortung. Hinterfragt eure Lieblingsmarken mit #whomademyclothes, erkundigt euch über faire und nachhaltige Alternativen – auch wenn ihr euren Kleiderschrank nicht gleich auf fair umstellen könnt – jede gute Entscheidung trägt zu besserer Mode und Leben bei.

 

Vielen Dank an Judith (@ju_mllnr), unsere rasende Reporterin von der Fashion Revolution Week.

 

Hier das Video:

 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=xl80xshxB34&w=600&h=360 ]

 

Übrigens gibt’s unsere Jacken bis Ende der Woche für 10 Euro günstiger mit dem Code ‘FASHIONREVOLUTION” !

ES IST SOWEIT

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Nachdem wir die letzten Wochenenden nur vor dem Laptop verbracht haben ist nun endlich der glorreiche Moment gekommen. Die Seite ist Online! Wir haben es geschafft und sind dankbar, froh und glücklich.

Von der ersten Idee bis zum heutigen Launch ist viel mehr Zeit vergangen als wir erwartet hatten. Wir erinnern uns noch genau wie wir im Januar auf Bali saßen und über den Namen gegrübelt haben. Dann kam es aus Johannes’ 14-jährigem Bruder geschossen: “Malimo!”. Yessssssss!

BANGLADESH – MALIMO INVESTIGATES

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Bangladesh – die Mutter der Textilindustrie. The Place to be, um Kleidung herzustellen. Ein Großteil der Kleidung, die wir in Deutschland kaufen, wurde hier produziert.

Seit dem Zusammensturz von Rana-Plaza gibt es viel Kontroversität und negative Medienaufmerksamkeit zu diesem Thema. Wir haben beschlossen unsere Reise nach Bangladesh fortzusetzen und der Sache auf den Grund zu gehen: Wie schrecklich sind die Arbeitsbedingungen in der Textilbranche wirklich?

Wir waren in Dhaka und haben dort mit vielen verschiedenen Menschen zu diesem Thema gesprochen, und waren sogar selbst in einer kleinen Factory im Stadtteil Mirpur 1.

Das Bild was wir bekommen haben ist so:
Es gibt offensichtlich viele Sweatshops in Bangladesh, in denen die Arbeiter unter schlechten Arbeitsbedingungen, und unfairen Gehältern arbeiten. Es gibt hier jedoch nicht nur Ausbeuterbetriebe. Ganz im Gegenteil, sind nach unserem Eindruck der Großteil der Fabriken keine. (Als Faustregel kann man sagen: je größer der Betrieb, desto schlechter sind die Arbeitsbedingungen. Je wohlhabender der Fabrikbesitzer, desto wahrscheinlicher ist es, dass er Dreck am Stecken hat.) Die Factory in der wir waren, war in unseren Augen in Ordnung. Sie sah von innen besser aus als die meisten Wohnungen der Menchen hier und war absolut zumutbar.

Hier in Dhaka gibt es viel zu viele Menschen und viel zu wenig Arbeitsplätze. Die weniger privilegierten Menschen, die sich gute Bildung nicht leisten können, müssen deshalb sehr harte Arbeiten verrichten, um wenig Geld zu verdienen. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit als Rikscha Fahrer zu arbeiten. Der Job besteht darin den ganzen Tag bei über 30°C, in praller Sonne, Menschen, Ladungen: z.B.Kühlschränke, Nähmaschinen, Kokosnüsse, Wasser, Zement … (wirklich alles was man sich vorstellen kann!) mit dem Fahrrad durch die Stadt, mit ihrem chaotischen Verkehr, zu manövrieren. Dabei verdienen die Fahrer im Schnitt 2-3 Euro pro Tag. Auch als Bauarbeiter, wo man weniger verdient, muss man Backsteine, Zement, und alles was dazu gehört, statt mit einer Schubkarre in einer Schüssel auf dem Kopf transportieren. Die Menschen hier arbeiten so unglaublich hart!

In unseren Augen ist die Situation in Bangladesh weitaus besser, als die Medien uns glauben lassen. Von dem, was wir hier mitbekommen und erlebt haben, können wir sagen, dass Näher einer der guten Jobs ist, der Frauen und Männern gleiche Chancen bietet – wenn man in einer der fairen Produktionsstätten angestellt ist. Es gibt deutlich schlimmere Missstände als die Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel das Schicksal behinderter Menschen und verwitwter Frauen in der Bangladeshi-Gesellschaft. Diese sind bisher nur noch nicht so sehr durch die Medien gegangen.

Ein Medienskandal wie der vom Rana Plaza verzerrt schnell die westliche Sicht auf die Dinge. Wir sind 100% für bewussten und fairen Konsum. Aber eine Aussage wie “Die meisten Näher in Bangladesch werden ausgebeutet, deshalb kaufe ich nichts aus Bangladesh” ist pures Schwarz-Weiß-Denken. Solch ein Verhalten überlässt die Bangladeschis ihrem eigenen Schicksal. Viel mehr sollte man versuchen, die Fairen und Guten zu unterstützen.

Bangladeshis sind tolle, herzliche Leute und ihre Welt ist chaotisch und ganz anders als unsere, das steht fest.

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BANGKOK 4.0 – ABENTEUER ABSEITS DER KAO SAN ROAD

w_dsc3179Skytrain – die beste Möglichkeit um den Bangkoks dauerstau zu entgehen

w_dsc0156– oder man nimmt das Wassertaxi

w_dsc0111Streetfood, yum

w_dsc0162 _dsc3091-editIm Bangkok Art And Culture Centre

_dsc3078Wir konnten viel über Methoden des Upcyclings lernen. Hier z.B. eine Pouch aus alten Papierschreddern.

img_20160308_181023Riding home after a successful, but exhausting day. With this perfect movie like sunset, everything is just good!

Bängkock! Mit dem Skytrain, wie auf Wolken, durch die Skyline fahren, billiges und saugutes Streetfood an jeder Ecke, mit dem Wasser Taxi die Stadt vom Fluss aus erleben, und an jeder Ecke ein nettes Grinsen und ein viel zu langgezogenes: ‘Savadikaaaaaaaap!’ Die Stadt der Gegensätze, die niemals schläft. Wo alles möglich ist.

Die meissten Traveler tendieren dazu, zu sagen: ‘In Bangkok will und sollte man maximal 3 Tage bleiben’. Aber wenn man die unendlichen weiten, abseits der Khao San Road endecken geht, merkt man schnell wie viel es in Bangkok zu erleben gibt.

Diese Stadt und ihre Einwohner begeistern uns immer mehr! Seit Tagen sind wir von früh bis spät auf Entdeckunstour, und unsere Liste von Orten, die wir noch besuchen wollen, wird einfach nicht kürzer.

Gestern waren wir im Kunst-und Kulturzentrum. Dort haben wir wirklich coole, engagierte Thais kennengelernt und konnten uns viel mit ihnen über Themen wie sustainability und upcycling austauschen. Es gibt so viel von ihnen zu lernen. happy german faces – happy thai faces – guter Tag.

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WHAT A CITY LOOKS LIKE, FROM LEVEL 32

w_dsc2934Our lovely airbnb room at level 32. We have never been so high. The city underneath you looks like in google maps .

wthumb_img_2889_1024-2w_dsc2912photo-on-29-02-2016-at-17-26-5new haircut

w_dsc2948 thumb_img_2940_1024-2-sidetons of shops packed with muslim fashion

Update aus Kuala Lumpur: Die Stadt ist im Vergleich zu den meisten anderen asiatischen Großstädten verdammt modern, sauber und westlich. Hier leben hauptsächlich Malay, Inder und Chinesen.
Der Mode-Markt hier ist hauptsächlich voll mit Schrott: gefälschte Markenklamotten, Fake Plastik-Apple Watches und zum erschießen viele Chinaprodukte.

Heute haben wir eine interessante Bekanntschaft gemacht. Wir verraten schon mal so viel: in zwei Tagen verlassen wir Kuala Lumpur, auf in ein neues Abenteuer.

Eins noch:
Wusstet ihr, dass Malaysien einer der weltweit größten Palmöl Hersteller ist. Rund um die Stadt gibt es unendlich riesige Palmenplantagen, für die eine Menge Regenwald abgholzt wurde (und wird). Da es schwierig ist die Palmen, wenn sie älter, und nicht mehr gut für den Palmöl-Abbau sind, zu entfernen, werden dann ganze Felder einfach abgebrannt. Das führt dazu, dass die ganze Stadt Tage lang im Nebel liegt, und all die hier lebenden Menschen an Atem- und Lungenproblemen leiden. Wir werden definitiv niewiederProdukte, die Palmöl enthalten kaufen können.

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CHILDHOOD FLASHBACK: ARIELLE

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Wie ihr sehen könnt waren wir fleissig! Aber das ist nur ein klitzekleiner Teil, von dem was wir geschossen haben.

Wir sind mittlerweile in Canggu, der Surfer & Expat-Hochburg von Bali, angekommen. Die letzten Tage Lombok haben wir damit verbracht: zu schnorcheln, an der Website zu arbeiten, eine Menge frische Kokosnüsse zu trinken, Kanu zu fahren, frisch geschlüpften Schildkröten Babys ins Meer zu helfen, und die Jacken zu shooten.

Jetzt sind wir frisch und munter, bereit für Kuala Lumpur.

 

As you can see, we have been busy. What you can see above is just a tiny fraction of what we shot the last days. We arrived in Canggu, Bali’s surfer and expat paradise. The last days in Lombok we spent our days snorkeling, improving the website, drinking tons of fresh coconuts, driving canoe, helping freshly hatched baby turtles get into the ocean and shooting our silk jackets.
Now we are revived and excited for Kuala Lumpur, where heaps of wholesale markets await us.

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INDONESIA CALLING – WE NEED VITAMIN SEA

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Nach der wunderschönen, intensiven und auch kräftezehrenden Zeit in Indien haben wir uns in Indonesien abgesetzt. Palmen, Strand Meer und eine Menge kelapa mudas (junge Kokosnüsse). Alles hier sprengt unsere Erwartungen. Pure Erholung. Es ist wirklich traumhaft.

Wir werden die Zeit und das Setting nutzen, um ein paar schöne Fotos von den Jacken in die Kiste zu kriegen. Stay tuned.

Btw, falls irgendeiner von euch zufällig reich ist, wir haben erfahren, wie unschlagbar billig es momentan noch ist, in Lombok Meergrundstücke zu kaufen. Falls es was wird, lad uns ruhig mal ein.

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